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Schäkel - Wichtige Helfer für Forst- und Offroad-Einsätze

Schäkel sind vielseitig einsetzbare Verbindungsteile. Sie sind allerdings, wie alle anderen Verbindungs- und Anschlagmittel auch, potentielle Fehlerquellen. Lesen Sie in diesem Beitrag, was es über das umgangssprachlich als "Kuhmaul" betitelte Stück Stahl noch Wissenswertes gibt.

Ob zur Rundschlinge oder Kette, Schäkel sorgen für eine sichere Verbindung. Angrenzende Teile der Zugausrüstung lassen sich mit ihnen leicht austauschen, denn ein Schäkel ermöglicht ein unkompliziertes Anbringen und Lösen von Kettenteilen, z. B. beim Holzrücken oder einer Fahrzeugbergung mit Winde.

Schäkel sind, wie alle anderen Verbindungs- und Anschlagmittel auch, potentielle Fehlerquellen. Es versteht sich von selbst, dass die Nutzlast der zu bewegenden Last und der Rest der Ausrüstung entsprechend dimensioniert sein müssen. Nur so lassen sich schwere Lasten sicher ziehen oder heben. Für alle Anschlagmittel im Bodenzug galt bisher, dass die Mindestbruchlast das Doppelte der Windenzugleistung betragen muss. Während dies für Schäkel weiterhin gilt, ist für anderere Anschlagmittel die neue Norm DIN 30754 für den Bodenzug zu beachten.

Montage und Anwendung von Schäkeln

Es versteht sich von selbst, dass der Bolzen vollständig und fest in das Schäkelauge eingeschraubt werden muss. Bolzen und Schäkel müssen zusammenpassen, nur dann kann die Nutzlast ohne Gefahr übertragen werden.Fahrzeugbergung Es ist außerdem sehr wichtig, dass die Kräfte nicht "quer" zur Öffnung des Schäkels einwirken, sondern nur in der vorgesehenen Zugrichtung. Ist eine dauerhafte Montage vorgesehen, sind Ausführungen mit überstehendem Bolzen, Mutter und Splint empfehlenswert. Achtung: Splinte hierbei nur einmalig verwenden!

Unabhängig von der Bauart sollten die Gewinde von Bohrung und Bolzen so sauber wie möglich gehalten werden, was in der Praxis natürlich nicht immer gelingt. Allerdings wird die Handhabung deutlich leichter sein, wenn die Gewindegänge nicht voller Schmutz sind.

Hinweise zur Sicherheit und Prüfpunkte

Schäkel aus unserem Sortiment verfügen über einen Sicherheitsfaktor von 5 oder 6. Sie sind somit zum Heben zugelassen. Es ist jedoch dringend erforderlich, vor dem Einsatz alle Anschlagmittel zu prüfen. Bolzen, Bügel und Auge dürfen nicht verbogen oder übermäßig abgenutzt sein. Generell sind alle Anschlagmittel auszutauschen, wenn sich Zweifel über ihre Verwendungstauglichkeit ergeben.

Wichtig ist auch, dass die eingegossenen oder eingeschlagenen Kennzeichen lesbar sind. Die Kennzeichen geben beispielsweise über die Nenntragfähigkeit (WLL für Working Load Limit) und den Hersteller Auskunft. All diese Angaben lassen sich gut in einem Prüfbuch für Anschlagmittel (PDF) dokumentieren. Eine solche Dokumentation ist für gewerbliche Nutzer verpflichtend.Schaekel-Beschriftung_kl

Aus welchem Material sind Schäkel gefertigt?

Schäkel sind üblicherweise aus Stahl geschmiedet und verzinkt. In diesem Fall werden fünf- oder sechsfache Sicherheitsfaktoren erreicht. Dass Schäkel mit hoher Sicherheit überwiegend nicht aus Edelstahl gefertigt werden, ist in der meist geringeren Belastbarkeit von Edelstahl im Vergleich mit hochfestem Stahl begründet. Für dekorative oder nicht sicherheitsrelevante Verbindungen sind Edelstahlschäkel jedoch problemlos einsetzbar.

Der Begriff „lichte Weite“ bezeichnet übrigens den Abstand zwischen den beiden Bügelenden eines Schäkels. Je größer die lichte Weite ist, desto einfacher lassen sich Rundschlingen, Ketten usw. einlegen. Dieses Kriterium ist neben der Bruchlast sehr wichtig, wenn Sie Schäkel kaufen wollen.

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