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    Schweißarbeit
    • Hagopur
    • Aduro
    • Nordforest
    • Herm. Sprenger

    Ausrüstung für die Schweißarbeit

    • Warum Schweißarbeit den Unterschied macht
    • Typische Szenarien in Revier und Praxis
    • Essentielle Komponenten – von Markierungsband bis Riemen
    • Komfort und Sicherheit für Hund und Führer
    • Markenvorteile bei GRUBE
    • Auswahlkriterien und Pflege

    Warum Schweißarbeit den Unterschied macht

    Schweißarbeit bezeichnet das Nachsuchen verletzten Wildes mithilfe eines ausgebildeten Hundes, um das Stück waidgerecht zu erlösen und unnötiges Leid zu vermeiden. Der Begriff „Schweiß“ steht dabei für das Blut, das der Hund auf der Fährte wittert. Präzises Arbeiten ist Pflicht: Jede Entscheidung des Hundeführers basiert auf Pirschzeichen, Windrichtung, Geländeverlauf und Erfahrung. Die passende Ausrüstung ermöglicht es, den Hund optimal zu unterstützen, den Anschuss exakt zu markieren und selbst in dichtester Vegetation jederzeit den Überblick zu behalten.

    Ein sauber geführter Schweißriemen verhindert unnötige Rufzeichen, ein gut sitzendes Geschirr schützt Muskulatur und Gelenke, reflektierende Materialien sichern Hund und Führer in Dämmerung und Dickung. Wer diese Einzelteile sorgfältig auswählt, erhält ein professionelles Gesamtpaket – und damit die Grundlage für erfolgreiche Nachsuchen.

    Typische Szenarien in Revier und Praxis

    Die Anforderungen variieren von der 200-Meter-Übungsfährte bis zur kräftezehrenden Schweißarbeit nach einer Drückjagd. Drei Kernaufgaben stehen im Mittelpunkt:

    • Anschusskontrolle: Mit einem deutlich sichtbaren Markierungsband werden Fundorte von Schnitthaar, Knochensplittern oder Schweiß sofort erkennbar.
    • Fährtenarbeit: Ein gleichmäßig laufender, mindestens 10 m langer Riemen ermöglicht dem Hund freies Arbeiten, während der Führer genügend Abstand hält.
    • Sicheres Abrufen: Sobald das Stück gestellt ist, muss die Verbindung zwischen Hund und Hundeführer über Riemen, Halsung oder Geschirr zuverlässig funktionieren.

    Die Ausrüstung bietet außerdem Lösungen für Vorbereitung und Training. Pulverförmiges Fährtenschweißkonzentrat oder Instant-Fährtenpulver erleichtert das Anlegen künstlicher Fährten, ohne frisches Wildschweiß besorgen zu müssen. In der Einarbeitungsphase kommen Schleppleinen und ein ergonomischer Fährtenschuh zum Einsatz. Kombiniert mit einer robusten Jagdhundeleine für den Weg vom Auto zum Anschuss deckt der Hundeführer alle Distanzen ab.

    Für den Hund selbst liegt der Fokus auf Sichtbarkeit und Schutz. Signalfarben sowie Reflektorstreifen an Geschirr oder Halsung reduzieren das Risiko von Verwechslungen bei geringer Sicht. Hier greifen viele Revierinhaber zusätzlich zu Warnwesten für Hunde bei der Jagd oder kombinieren das Nachsuchengeschirr mit einer leuchtstarken LED-Halsung. Eine Ergänzung um GPS-Tracker aus dem Bereich Hundeortung für die Jagd bietet zusätzliche Sicherheit, falls der Hund beim Stellen ausschert.

    Essentielle Komponenten – von Markierungsband bis Riemen

    Ein funktionierendes Set beginnt schon beim Packen des Rucksacks. Die meisten Profis legen folgende Basisausstattung ab:

    • Nordforest Hunting Markierungsband für gut sichtbare Anschuss- und Routenmarkierung
    • Spritzflasche mit angesetztem Fährten-Schweißkonzentrat für Ausbildungsfährten
    • Schweißhalsung oder Nachsuchengeschirr mit Drehwirbel, passend zum Hund
    • 10–12 m langer Riemen aus Biothane oder Nylon, glatt oder rund
    • Praktisches Bringsel zum Anzeigen des gefundenen Stücks bei Totverweisen
    • Ersatz-Knebel, Lederstopper, Mehrzweckmesser und Latexhandschuhe

    Das reißfeste Nordforest Hunting Markierungsband fällt durch seine leuchtende Farbe sofort ins Auge und verwittert von selbst – ideal, wenn nach der Nachsuche keine zeitaufwendige Entfernung nötig ist. Die Aufbewahrung übernimmt die Nordforest Tasche für Forstmarkierungsband, die mit Gürtelschlaufe und Klett alle 75 m Band jederzeit griffbereit hält.

    Beim Riemen hat sich Biothane etabliert: wasserfest, flexibel auch bei Minusgraden und stark reflektierend. Der glatte Biothane-Schweißriemen liegt dank niedriger Reibung angenehm in der Hand und gleitet leicht über den Waldboden. Ein Lederstopper kurz vor dem Ende signalisiert rechtzeitig, wann der Riemen ganz ausgelaufen ist – wertvoll bei dichter Vegetation.

    Info!

    „Gutes Equipment verhindert Fehler, noch bevor sie passieren. Ein sauberes Geschirr, ein leichtgängiger Riemen und klare Markierungen sparen Nerven und Zeit.“ — Amelie Wirnsberger, Produktmanagement Jagd

    Komfort und Sicherheit für Hund und Führer

    Schutz beginnt am Körper des Hundes. Nachsuchengeschirre verteilen den Zug auf Brust und Schulter, entlasten Atemwege und Wirbelsäule und lassen sich mit wenigen Handgriffen anpassen. Drehwirbel am Rücken vermeiden Riemenverdrillungen bei engen Bögen. Breite, weiche Halsungen schützen empfindliche Kehlköpfe und bieten zugleich Platz für ein Bringsel oder eine Signalhalsungen für Jagdhunde als Reserve.

    Die persönliche Schutzausrüstung des Führers sollte ebenso wenig vernachlässigt werden: Handschuhe für besseren Halt, leuchtende Kappen für Sichtbarkeit, Geländeschuhe mit rutschfestem Profil und ein wasserdichtes Notizbuch für Pirschzeichen. Wer bei schlechter Sicht unterwegs ist, profitiert von zusätzlichen Reflexionen oder dem Einsatz eines LED-Halsbandes. So behält der Jäger auch bei Regen oder Schneefall Kontrolle über Hund und Strecke.

    Tipp!

    Intensiven Duft an Übungsfährten liefert das Fährten-Schweißkonzentrat. In Kombination mit der Spritzflasche lassen sich selbst kilometerlange Fährten sauber ausbringen.

    Markenvorteile bei GRUBE

    Bewährte Hersteller bieten praxisnahe Detaillösungen und kompromisslose Verarbeitungsqualität. Unsere Auswahl umfasst unter anderem:

    • Aduro Ausrüstung für die Schweißarbeit
    • Blaser Ausrüstung für die Schweißarbeit
    • Hagopur Ausrüstung für die Schweißarbeit

    Diese Marken setzen auf widerstandsfähige Materialien, leuchtstarke Signalfarben und durchdachte Extras wie Schnellverschlüsse oder auffällige Farbübergänge. Sie profitieren von hoher Fachkompetenz, strengen Qualitätskontrollen und einer großen Produktvielfalt, die präzise auf den Jagdalltag zugeschnitten ist.

    Auswahlkriterien und Pflege

    Damit die Ausrüstung über Jahre ihren Dienst verrichtet, lohnt sich ein kurzer Check vor und nach jeder Nachsuche:

    • Gurtbänder und Riemen auf Scheuerstellen kontrollieren
    • Metallbeschläge auf Rost oder Verformung prüfen
    • Geschirr nach dem Einsatz mit lauwarmem Wasser reinigen, Biothane anschließend trockenwischen
    • Leinen ordentlich aufrollen, um Knicke zu vermeiden
    • Markierungsbandreste einsammeln, sobald die Fährte neu angelegt wird

    Das Training läuft effizienter, wenn Hund und Führer ihre Ausrüstung intuitiv beherrschen. Wer regelmäßig mit Click- oder Drehverschlüssen arbeitet, minimiert Stresssituationen. Ergänzend lohnt sich ein Blick auf das Sortiment Halsungen für Jagdhunde für Junghunde sowie auf Warnwesten für Hunde bei der Jagd bei Ansitz und Drückjagd. Eng abgestimmtes Equipment sorgt für flüssige Handgriffe, selbst wenn der Puls steigt.

    Durch die Kombination aus praxisgerechten Produkten, fundiertem Know-how und konsequenter Pflege bleibt jede Nachsuche so kurz wie möglich – und so erfolgreich wie nötig.