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    Strickhandschuhe
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    Strickhandschuhe für Arbeitsschutz

    Strickhandschuhe für Arbeitsschutz sind gestrickte Schutzhandschuhe für Tätigkeiten mit mechanischen Belastungen, bei denen Beweglichkeit, Griff und Tragekomfort im Vordergrund stehen. Im Forst kommen sie vor allem bei Handhabung, Sortier- und Pflegearbeiten zum Einsatz. Maßgeblich sind die EN ISO 21420:2020 für allgemeine Anforderungen und je nach Modell die EN 388:2016+A1:2018 für Abrieb, Schnitt, Weiterreißen und Durchstich.

    Bei vielen Arbeiten im Forst muss die Hand geschützt bleiben, ohne dass das Gefühl für Werkzeug, Material oder Bindemittel verloren geht. Genau dafür sind gestrickte Schutzhandschuhe gemacht. Sie sitzen meist nah an der Hand, lassen Fingerbewegungen sauber zu und eignen sich für wiederkehrende Handgriffe beim Pflanzen, Sortieren, Verladen oder bei leichten Montagearbeiten rund um den Forstbetrieb.

    Wofür eignen sich Strickhandschuhe im Forst?

    Im Forst kommen gestrickte Schutzhandschuhe vor allem bei Arbeiten mit viel Greifen und gutem Tastgefühl zum Einsatz, etwa beim Pflanzen, beim Bündeln von Jungpflanzen, beim Sortieren von Holz, beim Setzen von Zaunmaterial oder bei allgemeinen Hof- und Revierarbeiten.

    • Geeignet für trockene bis leicht feuchte Arbeitsumgebungen je nach Beschichtung
    • Sinnvoll bei Tätigkeiten mit häufigem An- und Absetzen von Werkzeugen
    • Praktisch für Präzisionsarbeiten mit Schnur, Draht, Markiermaterial oder Kleinteilen
    • Im Forst eher für leichte bis mittlere mechanische Beanspruchung als für grobe Fällarbeiten

    Viele Modelle sind nahtlos gearbeitet und dadurch angenehm bei längerer Tragezeit. Für Motorsägenarbeiten oder Aufgaben mit hohem Schnittschutzbedarf sind sie jedoch kein Ersatz für Handschuhe gegen Schnittverletzungen.

    Feinstrick oder grober Grip bei Revierarbeiten?

    Feinstrickhandschuhe sind für Forstarbeiten mit Fingerspitzengefühl die passende Wahl, während griffigere Ausführungen besser zu kräftigem Zupacken beim Tragen, Ziehen und Halten passen.

    • Feinstrickhandschuhe unterstützen präzise Handbewegungen
    • Modelle mit griffiger Handfläche verbessern den Halt an Werkzeugstielen und Material
    • Unbeschichtete oder dünn ausgeführte Varianten tragen sich oft luftiger
    • Verstärkte Griffflächen helfen bei wiederholten Zug- und Haltebewegungen

    Für das Auszeichnen, Binden oder Nacharbeiten an Schutzeinrichtungen sind feine, bewegliche Modelle oft angenehmer. Wenn beim Verladen oder Materialtransport mehr Reibung und Griff gefragt sind, erweisen sich robustere Modelle mit griffiger Handfläche als zweckmäßiger.

    Griffvarianten im Auswahlkontext

    Für mehr Halt kommen je nach Einsatz unterschiedliche Griffoberflächen infrage. Bei trockenen Materialien kann eine einfache Struktur ausreichen, während bei häufigem Kontakt mit Werkzeugen oder Material eine griffig ausgeführte Handfläche sinnvoll sein kann.

    • Einfache Rutschhemmung eignet sich oft für Lager-, Transport- und Sortierarbeiten
    • Griffige Handflächen unterstützen den Kontakt zu Werkzeug, Seil oder Pflanzenware
    • Für trockene, feuchte oder schmutzintensive Umgebungen sollte die Ausführung zum Einsatz passen

    Auf dieser Kategorieebene steht nicht eine einzelne Bauart im Vordergrund, sondern die passende Auswahl nach Arbeitsumfeld und Griffanforderung. Entscheidend ist, wie viel Halt, Beweglichkeit und Robustheit die jeweilige Tätigkeit verlangt.

    Passform entscheidet über Kontrolle und Ausdauer

    Eine enge, saubere Passform ist bei gestrickten Schutzhandschuhen im Forst entscheidend, weil sie die Kontrolle über Werkzeug und Material verbessert und Ermüdung durch ständiges Nachgreifen verringern kann.

    • Nahtlose Modelle vermeiden oft störende Druckstellen
    • Elastische Strickgewebe unterstützen die Beweglichkeit bei wiederholten Handgriffen
    • Atmungsaktive Varianten sind bei langen Einsätzen angenehmer
    • Ein sicherer Sitz am Bund hilft beim Arbeiten ohne Verrutschen

    Gerade bei Pflanzarbeiten, beim Freischneiden von Kleinteilen im Arbeitsumfeld oder beim Hantieren mit Markierungs- und Befestigungsmaterial macht sich eine gute Passform schnell bemerkbar. Wer bei Kälte arbeitet, findet in Winterhandschuhen die passendere Ergänzung.

    Welche Strickhandschuhe passen nicht zu jeder Forstarbeit?

    Gestrickte Schutzhandschuhe passen nicht zu jeder Forstarbeit, wenn hohe Schnittgefahr, starke Nässe, Chemikalienkontakt oder ausgeprägte Kälteeinwirkung im Vordergrund stehen.

    • Für Schnittschutzarbeiten sind Handschuhe gegen Schnittverletzungen die passendere Kategorie
    • Für Pflanzenschutzmittel sind Pflanzenschutzmittelhandschuhe erforderlich
    • Für Nässe oder grobe Beanspruchung können andere Handschuhe oder Lederhandschuhe geeigneter sein
    • Für kurzzeitige Hygiene- oder Sauberkeitsaufgaben sind Einweghandschuhe eine andere Lösung

    Die Kategorie ist klar auf forstliche Handarbeit und allgemeine Schutzanforderungen ausgerichtet, nicht auf Jagd, Outdoor oder reine Freizeitnutzung. Wer zusätzlich auf festen Tritt und Ganzkörperschutz achten muss, sollte die Auswahl bei Schuhen und weiterer Schutzkleidung ergänzen.

    Auswahl nach Einsatz und Beanspruchung

    Die Auswahl geeigneter gestrickter Schutzhandschuhe im Forst richtet sich nach Griffanforderung, Feingefühl, Abriebbelastung und dem Arbeitsumfeld aus trocken, feucht oder schmutzintensiv.

    • Für präzise Handarbeit eher Feinstrickhandschuhe
    • Für kräftiges Greifen eher Modelle mit robuster, griffiger Handfläche
    • Für einfache Rutschhemmung eher strukturierte Griffvarianten
    • Für allgemeine Alternativen im Betrieb auch Handschuhe anderer Bauarten prüfen

    Wenn häufig zwischen Werkzeug, Pflanzenware, Draht, Seil oder Verpackung gewechselt wird, sind flexible gestrickte Handschuhe oft die wirtschaftliche Lösung. Für dauerhafte grobe Belastung sollte die mechanische Eignung des jeweiligen Modells geprüft werden.

    Die wichtigsten Normen im Überblick

    Bei gestrickten Schutzhandschuhen für den Forst zählen vor allem allgemeine Anforderungen an Passform, Komfort und Kennzeichnung sowie die Schutzwirkung gegen mechanische Risiken wie Abrieb, Schnitt, Weiterreißen und Durchstich.

    • EN ISO 21420:2020 — Diese Norm legt allgemeine Anforderungen und Prüfverfahren für Schutzhandschuhe fest, insbesondere zu Gestaltung, Unschädlichkeit, Komfort, Kennzeichnung und bereitgestellten Informationen. Der pH-Wert von Lederhandschuhen muss zwischen 3,5 und 9,5 liegen. Bei Lederhandschuhen darf der Gehalt an Chrom(VI) 3 mg/kg nicht überschreiten. Die Norm ersetzt EN 420 als allgemeine Grundnorm für Schutzhandschuhe.
    • EN 388:2016+A1:2018 — Die EN 388 legt Anforderungen, Prüfverfahren und Kennzeichnung für Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken wie Abrieb, Schnitt, Weiterreißen, Durchstich und gegebenenfalls Stoß fest. Die Leistungsstufen für Abriebfestigkeit reichen von 0 bis 4. Die Leistungsstufen für den Coup-Schnitttest reichen von 0 bis 5. Die Leistungsstufen für Weiterreißfestigkeit reichen von 0 bis 4. Die Leistungsstufen für Durchstichfestigkeit reichen von 0 bis 4. Die Prüfung nach ISO 13997 wird mit den Buchstaben A bis F gekennzeichnet.

    Häufige Fragen

    Was ist der Vorteil von Feinstrickhandschuhen?

    Sie ermöglichen gutes Fingerspitzengefühl und eine präzise Passform. Das ist im Forst hilfreich, wenn mit Schnur, Draht, Markiermaterial, Werkzeugen oder kleinen Befestigungsteilen gearbeitet wird.

    Wann sind Noppen-Handschuhe sinnvoll?

    Sinnvoll sind sie vor allem dann, wenn trockene Gegenstände sicher gegriffen und bewegt werden sollen. Für einfache Lager-, Sortier- und Transportarbeiten im Forstbetrieb kann diese Ausführung praktisch sein.

    Sind Strickhandschuhe für Motorsägenarbeiten geeignet?

    Für Motorsägenarbeiten ist diese Kategorie in der Regel nicht die passende Wahl. Bei Schnittgefahr sollten Handschuhe gegen Schnittverletzungen gewählt werden.

    Woran erkenne ich geeignete Schutzeigenschaften bei Strickhandschuhen?

    Maßgeblich sind die Kennzeichnungen zu den relevanten Schutzanforderungen. Bei gestrickten Schutzhandschuhen für den Arbeitsschutz sind die allgemeinen Anforderungen nach EN ISO 21420:2020 wichtig. Wenn mechanische Risiken eine Rolle spielen, gibt die Kennzeichnung nach EN 388:2016+A1:2018 Hinweise zu Abrieb, Schnitt, Weiterreißen und Durchstich.

    Stand: Juli 2026

    Aus der GRUBE-Produktberatung Forst

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