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Holzspalter-Tipps für mehr Sicherheit

Keine Frage, Holzspalter erleichtern die anstrengende Arbeit des Holzhackens sehr. Doch gerade die Kraft, die hinter den Spaltmaschinen steckt, kann gefährlich werden. Aus diesem Grund existieren schon seit einiger Zeit Sicherheitsnormen für Holzspalter. Seit dem 01.07.2018 sind zusätzliche Sicherheitsmerkmale am Spalter Pflicht. Wir erklären, was sich für Sie ändert und geben grundsätzliche Tipps, wenn Sie einen Holzspalter kaufen möchten.

Vorweg: Welcher Holzspalter ist der richtige?

Maßgeblich für die zufriedenstellende Auswahl eines Gerätes ist die Menge an Holz, die Sie über das Jahr spalten möchten. Mittelgroße und große Spalter sind in der Regel Stehendspalter. Ihr Name rührt von der aufrecht stehenden Arbeitsweise her. Im Gegensatz dazu stehen Tischholzspalter, die nur für kleine Holzmengen eine echte Option sind. In unserem Shop finden Sie nur Geräte mit elektro-hydraulischem Antrieb für Haushaltsstrom 230 V oder alternativ 400 V. Beide Brennholzspalter-Varianten zeichnen sich durch eine verhältnismäßig leise und abgasfreie Arbeitsweise aus und sind daher vielfach die bessere Wahl gegenüber Geräten mit Benzinmotor oder Anschluss für die Zapfwelle.

Die richtige Arbeitskleidung kann vor Unfällen schützen

Das Spalten von Brennholz, ob nun per Axt oder maschinell, ist nicht frei von potentiellen Gefahren. Die richtige Arbeitsbekleidung verhindert oft ernste Verletzungen. Ein Paar Arbeitshandschuhe und vor allem auch Sicherheitsschuhe, welche die Aufprallenergie herabfallender Holzstücke abfangen, gehören bei der Brennholzbearbeitung dazu. Die Kleidung sollte nicht zu weit geschnitten sein, damit sie sich nicht in der Maschine verfangen kann. Gleiches gilt übrigens für lange Kopfhaare. Auch eine Schutzbrille ist empfehlenswert. Diese Holzspalter-Tipps gelten für Einsteiger und Profis übrigens gleichermaßen.

Holzspalter nur noch mit Zweihandbedienung

Mit dem Stichtag 01.07.2018 wurde ein neues Regelwerk für Holzspalter zur Pflicht. Durch die Einführung der Normen EN 609-1:2017 und 894-3 sind zusätzliche Sicherheitseinrichtungen und Anpassungen zugunsten der Ergonomie eingeführt worden. Ein weiterer Punkt ist die Zweihandbedienung des Spalters. Sie war und ist Gegenstand der Norm. Im Klartext: Holzspalter mit Einhandbedienung waren und sind nicht zulässig. Die Gefahr, mit der freien Hand doch unter den Spaltkeil zu geraten, ist sehr groß.Bedienelemente_Holzspalter

Neu ist hingegen: Kurzholzspalter dürfen nicht mehr durch Umklappen oder Entfernen des Spalttisches auf verschiedene Holzlängen angepasst werden. Der Spalttisch ist also feststehend. Größere und leistungsstarke Spalter, deren Spaltlänge auch für Meterholz ausgelegt sind, müssen nach der neuen Richtlinie über eine Hebevorrichtung für Stämme verfügen. Dies gilt für alle Spalter mit mehr als 8 t Spaltkraft. Die Hebevorrichtung soll den Rücken des Benutzers beim Holzspalten entlasten.

Auch an der Schneide gab es Änderungen. So sind beispielsweise Spaltkreuze, welche die Scheite in einem Arbeitsgang mehrfach spalten, nicht mehr zulässig. Mit montiertem Spaltkreuz könnte das Holz nach vorne in Richtung des Benutzers springen. Die Schneide selbst steigt in ihrer Neigung zur Spaltsäule hin an. Beides soll ein unkontrolliertes Spalten oder Umherfliegen des Holzes mit Gefahr für den Benutzer vermeiden.

Außerdem neu in den Sicherheitsvorschriften sind die umlaufenden Schutzbügel, welche die Holzscheite auf dem Spalttisch umgeben. Sie sollen ein Herunterfallen des Holzes verhindern. Ebenfalls Pflicht sind nun Ablageflächen an den Seiten des Holzspalters. Diese Flächen sind durchaus praktisch, weil sie dabei helfen, unnötiges Bücken zu vermeiden. Gerade bei Holzstücken, welche mehrfach gespalten werden sollen oder müssen, finden die Abschnitte hier einen geeigneten Platz bis zum nächsten Spaltdurchgang.

Zusammenfassung der Ändungen durch Norm EN 609-1 und EN 894-3:

  • Zweihandbedienung weiterhin Pflicht
  • Spalttisch muss dauerhaft fixiert sein
  • Spaltkreuz verboten
  • Schutzbügel und Ablageflächen Pflicht
  • Meterholzspalter müssen mit Hebevorrichtung ausgestattet sein

Grundsätzliche Hinweise für sichere Arbeit mit Holzspaltern

Der Holzspalter muss immer auf einem festen und ebenen Untergrund aufgestellt werden. Halten Sie den Arbeitsbereich von Holzresten, Hindernissen und Stolperstellen frei. Schlüpfrige und glatte Stellen bedeuten Rutschgefahr, am besten einen griffigeren Standort suchen. Es ist eine gute Idee, zumindest eine weitere Person in Rufweite zu haben, die bei Unfällen Hilfe leisten kann. Ein ausreichender Abstand zur Maschine ist aber für alle Helfer zwingend notwendig.

Achten Sie auch auf die elektrische Sicherheit. Der Kabelquerschnitt beim Nordforest Holzspalter 8 t muss mindestens 2,5 mm² betragen. Je größer der Querschnitt, desto reibungsloser läuft der Brennholzspalter. Der Motor wird nachhaltig geschont und die Leistung kann kontinuierlich abgerufen werden. Prüfen Sie zum Beginn der Arbeit, ob der Not-Aus-Schalter korrekt funktioniert, und ob die Kabel und Stecker in einem einwandfreien Zustand sind. Außerdem sollte der Arbeitsbereich am Boden frei sein. Den Spalter nie im Regen benutzen oder stehen lassen. Vor Beginn muss der Hydrauliköldeckel um eine dreiviertel Umdrehung geöffnet werden, damit sich kein Unterdruck aufbaut, der auf die Dichtungen drückt.Schalter-Kopie

Die Brennholzverarbeitung mit technischer Hilfe ist zweifellos leichter ist als mit der Axt. Trotzdem empfiehlt es sich, das Brennholz so unter der Schneide zu platzieren, dass es möglichst leicht zu spalten ist. Hat das Holzstück bereits Trockenrisse? Hier wirkt der Spaltdruck am effektivsten und das Holz lässt sich meist leichter spalten. Astreiches Holz lässt sich hingegen schwerer zerteilen, ebenso bereits sehr trockenes Holz. Unabhängig davon, ob manuell oder maschinell gespalten wird, Holzscheite mit geraden Schnittflächen stehen deutlich sicherer auf Hauklotz oder Spalttisch und neigen weniger zum Verrutschen. Holz mit Nägeln oder anderen Fremdkörpern kann ebenfalls eine Gefahr darstellen.

Wartung und Pflege für Holzspalter

Wie alle Maschinen müssen auch Elektro-Holzspalter gelegentlich gepflegt werden. Sehr wichtig ist hierbei das Einfetten der Spaltsäule. Als Schmiermittel eignet sich handelsübliches Universalfett. Es wird am einfachsten an den Gleitschienen aufgetragen und der Spalter anschließend einige Male betätigt. Auf diese Weise verteilt sich das Fett gleichmäßig. Nach den Angaben der Bedienungsanleitung ist darüber hinaus ein Ölwechsel ratsam. Welches Öl hierbei in welcher Menge benötigt wird, ist je nach Modell unterschiedlich. Auch hierfür sind entsprechende Angaben im Handbuch des Gerätes zu finden. Bei auftretenden Defekten, die Sie selbst nicht beheben können, sollten Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Auch unser Motorgeräteshop führt Reparaturen an den Geräten durch.

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