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Bohrgeräte & Zubehör 28 Artikel
Pflanzfuchs
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Kegelbohrer
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4 Verfügbare Varianten

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4 Verfügbare Varianten

Ersatzmesser
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9 Verfügbare Varianten

Erdbohrer und Bohrgeräte – die Alternative zum Spaten

Erdbohrer sind mobile Geräte, um Löcher in die Erde zu bohren. Anwendungsbereiche für Erdbohrer sind daher beispielsweise

  • Pflanzungen von Großpflanzen in Forst- und Gartenbaubetrieben
  • Zaunbau- und Gatterbau
  • Straßenbau (für Schilder und Leitpfosten)
  • Vorbereiten von Beton-Punktfundamenten

Man unterscheidet bei diesen Geräten zwischen solchen mit eigenem Antrieb und Erdbohrern für den Schlepperanbau. Daneben gibt es auch Erdbohrgeräte für den manuellen Betrieb. Allen gemeinsam ist das Funktionsprinzip nach der archimedischen Schraube, mit der das Erdreich nach oben befördert wird. Das Ergebnis ist ein kreisrundes Loch in kurzer Zeit und ohne größeren Arbeitsaufwand. Wurzeln im Erdreich bis etwa Fingerstärke werden durch die Schneiden eines Erdbohrers durchtrennt, was wiederum den Kraftaufwand im Vergleich zum Spaten reduziert.

Erdbohrgeräte für den Schlepperanbau

Diese Bauform eignet sich vor allem für Landwirte, die ohnehin im Besitz eines Schleppers sind. Eine Leistung ab rund 11 kW (15 PS) ist in der Regel ausreichend. Erdbohrer für den Traktoranbau eignen sich vor allem für sehr große Lochdurchmesser bis 550 mm und Tiefen bis 900 mm. Natürlich bieten sich diese Geräte für den Bau langer Weidezäune an, wenn viele Pfähle eingesetzt werden sollen. Der Antrieb des Bohrers erfolgt über die Zapfwelle. Die Bindung der Bohrwerkzeuge an den Schlepper ist allerdings auf beengten Räumen von Nachteil.

Erdbohrer mit eigenem Motor

In unserem Sortiment finden Sie auch Erdbohrer mit eigenem Motor. Solche Geräte sind deutlich leichter als die Schlepperversionen und nicht auf einen befahrbaren Zugang zum Einsatzort angewiesen. Je nach Modell werden diese Erdbohrer von einer oder zwei Personen bedient. Ein Beispiel für diese Kategorie ist das Erdbohrgerät Vertex G250, das sich in Preis und Leistung sehr bewährt hat.

Handerdbohrer

Für den gelegentlichen Einsatz, leichte Böden und kleinere Durchmesser eignen sich Handerdbohrer ohne Motor. Sie ermöglichen ein Pflanzen von Blumenzwiebeln oder kleineren Sträuchern ohne großflächige Beschädigung der Grasnarbe.

Anwendungshinweise für Bohrgeräte

Bei allen Pflanzarbeiten mit dem Bohrgerät benötigen die Setzlinge ausreichend Platz für die Wurzeln. Den Bohrerdurchmesser daher im Zweifel lieber etwas zu groß als zu klein wählen. Das Pflanzverfahren eignet sich auch gut für ehedem landwirtschaftlich genutzte Flächen, die teilweise über verdichtete Bodenschichten verfügen. Diese zu durchbrechen erleichtern Erdbohrgeräte. Um den Anwuchserfolg sicherzustellen, müssen die Wurzeln der Jungpflanzen ausreichend tief eingepflanzt werden. Auch dies wird durch den Einsatz von Erdbohrgeräten erleichtert. Bei bindigen, lehmhaltigen Böden die Lochwand leicht ankratzen, die Wurzeln neigen sonst zum kreisförmigen Wuchs.

Beim Zaunbau dienen die Erdbohrgeräte häufig zum Vorbohren für den Pfahl, der dann mit einer Pfahlramme eingetrieben wird. Bei zu großem Bohrer erreicht der Zaunpfahl allerdings nicht die notwendige Festigkeit im Boden. Im Zweifel den Lochdurchmesser etwas kleiner wählen. Je mehr Pfosten über die gesamte Länge eingesetzt werden sollen, desto wirtschaftlicher wird der Einsatz der Erdbohrer.

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