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Tajik Rally: Etappe 3 - Georgien & Russland

Die dritte Etappe der Tajik Rally beginnt mit einer traumhaften Übernachtung unter klarem Sternenhimmel. Die Idylle hält sich leider nicht lang und wird von unbefahrbaren Straßen und langen Wartezeiten getrübt. Das ist aber nichts, wovon sich die Crahstestdummies unterkriegen lassen. Vor allem die unterschiedlichen Kulturen und beeindruckenden Landschaften haben es den Jungs angetan. Erfahren Sie in folgendem Beitrag, welche Abenteuer die Reisenden in Georgien und Russland erwarten.

Übernachtung am 5-Sterne-Strand

Wir haben uns also schließlich von Arif und Birol verabschiedet und fahren weiter in Richtung Schwarzes Meer.

Unterwegs treffen wir viele tolle Menschen. An einer Tankstelle bekommen wir sehr gutes Brot geschenkt. Hier und da können wir sogar helfen – und sei es nur einen Reifen aufpumpen. Über Samsun kommen wir schließlich bis nach Tirebolu.

tajik-rally-etappe-3-uebernachtung-am-strandDort wollen wir am Strand übernachten. Am Parkplatz treffen wir zufällig Ahmet, der eigentlich in Dortmund lebt und extra für die Hochzeit eines Cousins in der Stadt ist. Er und sein Vater klären mit einem Besitzer eines Strandteils ab, dass wir dort übernachten dürfen. Er gibt uns noch eine Telefonnummer, falls es Schwierigkeiten gibt. Nach einer erholsamen Nacht und etwas Morgengymnastik geht es weiter über Trabzon in Richtung georgische Grenze.

Hier treffen wir die „Heavy Metals“, mit denen wir von dort an einige Zeit lang auf der Tajik-Rally unterwegs sein werden. An der Grenze müssen wir dann auch das erste Mal wirklich warten. Insgesamt wohl 4 Stunden und noch dazu 1 Stunde Grenzübertritt. Die Grenze liegt direkt an einem tollen Strand. Man kann baden und von den Felsen ins Wasser springen. Wir treffen einige Outdoor-Begeisterte, die mit einem umgebauten Defender unterwegs sind.

Tajik Rally in Georgien & Kaukasus – Abenteuer auf der Straße

Schlussendlich in Georgien angekommen. Benzin ist hier sehr billig, umgerechnet 34 Cent! Aber die Städte chaotisch und die Straßen grenzwertig. Bei Nacht sind sie eigentlich nicht befahrbar. Wir wollen eine Abkürzung nehmen, die auf unserer Landkarte als "Kleine Landstraße" vermerkt ist. Nach 5 Kilometern über Stock und Stein werden wir von Einheimischen zum Umkehren aufgefordert. Sie trauen unseren Autos die Straße wohl nicht zu. Wir folgen ihrem Rat und kehren um. Unterwegs helfen wir noch einer „Piagio Ape“, die leicht überladen in den Graben gefallen ist. Mit dem Bergegurt, 35 kN von Grube ging die Rettungsaktion zügig vonstatten. Übernachtet wird auf einer Wiese, nahe einem Fluss. Am nächsten Tag geht es an Tiflis vorbei in den Kaukasus. Ein ehemaliges Krisengebiet, in Teilen noch immer ein solches.

tajik-rally-etappe-3-georgienKurz vor der russischen Grenze treffen wir wieder auf einige andere Teams. Mit 5 Teams werden wir in einer Schlucht direkt vor der Grenze schlafen, auf beachtlichen 3000 Metern über dem Meer. Die Passstraßen werden direkt vor der Grenze nun immer abenteuerlicher. Auch sind sie nur noch teilweise geteert. Endlich nähern wir uns der georgisch-russischen (nordossetischen) Grenze. Hier lernt man wirklich Geduld. Wir brauchen fast 8 Stunden. Die tolle Gesellschaft mit den anderen Teams verkürzt uns aber die Zeit. Wir spielen Mau Mau und Schach, und tauschen die ersten Erfahrungen aus. Nebenbei heißt es aufpassen, da direkt an der Grenze teilweise ziemlich dreist gedrängelt wird.

Würden Sie die Reise wieder machen?
"Auf jeden Fall, aber erst in ein paar Jahren. Vielleich auch eine ganz andere Rallye.
Man lernt hier so unfassbar viel in dieser kurzen Zeit, dass man das Ganze erst begreifen muss.
Aber beim nächsten Mal werden wir auf einige Sachen verzichten, die wir auf so einer Rallye nicht brauchen werden.
Weniger ist oft Mehr."

Weiter geht es nach Russland

Nach längeren Erklärungen und diversen Formularen, die ausgefüllt werden müssen, dürfen wir endlich nach Russland/Nordossetien einreisen. Dort kommen wir im Konvoi bis kurz nach Vladikavkaz. Hier zelten wir noch einmal gemeinsam.

tajik-rally-etappe-3-grube-katalogAm nächsten Tag trennen sich unsere Wege wieder. Wir fahren zusammen mit den Heavy Metals weiter auf unserer Tajik Rally. Aus dem Kaukasus heraus, Richtung Stawropol. Zahlreiche Militär- und Polizeicheckpoints müssen wir passieren. Über einige äußerst mysteriös erscheinende Straßen erreichen wir am Abend schließlich Mineralnyje Wody. Zu Deutsch bedeutet der Stadt so viel wie „Mineralwasser“.

Am nächsten Tag wollen wir weiter Richtung kasachische Grenze. Werden Mensch und Material auch dieses Land überstehen?

Erfahren Sie nächsten Monat in der vierten Etappe, welche Abenteuer die Crashtestdummies noch erleben.

Welche Länder die Reisenden bisher durchquert haben und welche tollen Erfahrungen sie dabei gemacht haben, lesen Sie in den vorangegangen Beiträgen:

Bildquellen:
© Crashtestdummies

 

 

 

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