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Tajik Rally: Etappe 1 - durch Österreich, Ungarn & Rumänien

Nun geht es also wirklich los. An einem sonst friedlichen Sonntagnachmittag in Hohenthann. Nachdem die letzten Formalitäten geklärt und Startfeierlichkeiten mit Spendenvorstellungen und Teamvorstellung erledigt waren, begeben wir uns an den Startpunkt.

Auf die Plätze, fertig, los! Die Takjik Rally führt uns über Österreich nach Budapest

Startschuss. Endlich auf der Strecke. Los geht‘s. Mindestens ein halbes Jahr intensivste Vorbereitung liegt hinter uns. Erstmal heißt es "Meter machen" – in Richtung Österreich, die erste Grenze. Wir sind zusammen unterwegs mit einem anderen Team, den „Grenzgängern“.

Es geht einmal quer durch Österreich, von Linz bis nach Wien und dann in Richtung Ungarn. Auf einem Parkplatz kurz vor der ungarischen Grenze treffen wir zufällig die „Panzertape Ladies“ und schon sind wir drei Teams auf der gemeinsamen Strecke.

Unser Tagesziel der Tajik Rally lautet Budapest. Etwa 50 km vorher fahren wir von der Autobahn ab, treffen an einem Parkplatz einen Australier, der gerade mit seinem Wohnwagen von Irland bis nach Hause fahren will. Aus sehr skurrilen Gründen verlieren wir ein Auto, finden uns aber wieder. Schlussendlich schlafen wir in einem Nationalpark in der Nähe von Tata, kurz vor Budapest. Start geglückt!

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Wie war der Kontakt zu den anderen Teilnehmern?

"Mit einigen der 42 Teams hatten wir sehr viel zu tun, es war ein großer Zusammenhalt aller Teilnehmer zu spüren. Im Nachhinein sind sogar einige Freundschaften entstanden. Es ist für alle das beste, in einer Kolonne über die Grenzen zu fahren. Die Grenzer haben einfach zeitliche Probleme, viele Autos abzufertigen. Im Team lässt es sich dann doch noch einfacher durch die schnelle Kontrolle kommen."

Schöne Landschaft, nette Menschen & ein wenig Nostalgie: Der Weg nach Rumänien

Am nächsten Tag wollen wir in der Früh noch kurz zum Baden an den See, ziehen aber schockiert wieder ab. Alle Fische dort sind tot, das Bad muss warten. Die Landschaft selbst ist allerdings traumhaft.

Wir fahren zum Frühstücken nach Budapest und machen noch eine Art Stadtrundfahrt mit unseren Autos bevor es weiter Richtung Rumänien geht. Auf dem Weg dorthin treffen wir immer mehr Teams und fahren in Kolonne. In einem ungarischen Supermarkt finden wir ein Bier der Marke "Servus". Sehr zu empfehlen – aus 2,5-Liter-Plastikflaschen!

Weiter geht die Fahrt Richtung Rumänien, der erste „richtige“ Grenzübergang während unserer Tajik Rally. Rumänien ist ein traumhaftes Land. Landschaftlich wunderschön und die Leute außerordentlich nett. Zusammen mit den anderen Teams übernachten wir in einer Art Pavillon.

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Vor einer einheimischen Schule bekommen wir Honig geschenkt, sodass es am nächsten Morgen gut gestärkt Richtung Checkpoint-Party in Viseu de Sus gehen kann. Der WM-Stahlblech-Benzinkanister von Grube mit einem Fassungsvermögen von 20 Litern sorgt dafür, dass uns mitten auf dem Abenteuer nicht das Benzin ausgeht.

Hin und wieder müssen wir Pferdewagen überholen. In diesem wunderschönen Land scheint die Zeit doch teilweise stehengeblieben zu sein.

Oben angekommen: Checkpoint-Party im Gebirge

In Viseu de Sus, einem kleinen Ort in den Karpaten direkt an der ukrainischen Grenze, fahren wir mit einer alten Dampflok circa 2 Stunden hoch ins Gebirge. Dort erwartet uns die heutige Checkpoint-Party! Ein aufregender Tag geht zu Ende…

Bildquelle:
© Crashtestdummies

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