Hubertustag zu Ehren des Schutzpatrons der Jagd

Am 3. November eines jeden Jahres wird traditionell der Hubertustag zu Ehren St. Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger, gefeiert. Dieser Ehrentag wird von Jägern und Jägerinnen mit einer Hubertusmesse in jagdlich geschmückten Kirchen mit Parforcehörnerklang zelebriert.

St. Hubertus hat als Hubertus von Lüttich, Pfalzgraf am Hof Theoderichs III. in Paris, später in Metz am Hofe Pippins des Mittleren, von 656 bis 727 n. Christi gelebt. Er soll eigentlich gar kein Jäger gewesen sein und nach dem Tod seiner Frau apostolisch in den Bergen der Ardennen tätig gewesen sein. Der Legende nach hat aber er den Grundstein für die heutige waidgerechte und nachhaltige Jagd gelegt. Der Hubertustag erinnert uns jedes Jahr daran, „Achtung vor dem Geschöpf“ zu haben und diese nie zu verlieren. Sein Leben soll Hubertus nach dem Erlebnis mit dem Hirschen voll und ganz der Kirche gewidmet haben. 705 n. Christi wurde er Bischof von Tongern-Maastricht. Den Bischofssitz verlegte Hubertus später nach Lüttich. Er galt als Wohltäter. 26 Jahre nach seinem Tod, am 3. November 743 wurde Hubertus von Lüttich heiliggesprochen.

Die Hubertuslegende

Laut der Überlieferung der Hubertus-Hirschlegende soll es sich wie folgt zugetragen haben: Hubertus von Lüttich hat als junger Edelmann ein recht zügelloses sowie hemmungsloses Leben geführt. Jagen war seine Leidenschaft, die er ohne Rücksicht auf ethische oder christliche Grundsätze zu achten auslebte. Als Hubertus Frau verstarb zog er aus Kummer und Trauer die einsamen Wälder der Ardennen dem Trubel am Hofe, vor. Er lebte fortan nur noch für und von der Jagd. An einem Karfreitag hatte er einen besonders kapitalen Hirsch vor, den er auch sogleich erlegen wollte. Plötzlich erschien ein leuchtendes Kreuz zwischen dem Hirschgeweih, Hubertus sank ehrfurchtsvoll in die Knie, wurde bekehrt und gelobte sogleich Achtung vor der Kreatur. Sein Leben widmete er nach diesem Erlebnis der Kirche. 705 n. Christi wurde er Bischof von Tongern-Maastricht. Der Bischofssitz wurde später nach Lüttich verlegt und Hubertus heiliggesprochen. Eine andere Version berichtet, dass der als jagdlich hemmungslos geltende Hubertus sich nach der Hirscherscheinung vom wilden Heiden zum christlich-gemäßigten Jäger gewandelt habe. St. Hubertus ist außerdem Schutzpatron der Hunde, der Schützen und Schützenbruderschaften, der Büchsenmacher, Mathematiker, Metzger, der Metallbearbeiter, Optiker, Mathematiker und Hersteller von mathematischen Geräten sowie der Kürschner.

St. Eustachius Schutzheiliger im Mittelalter

Im Mittelalter galt im Christentum der Heilige Eustachius als Schutzparton der Jäger. In Bayern und Österreich wird Eustachius heute noch als Schutzpatron der Jagd verehrt. Ihm wurde die in verschiedenen Versionen überlieferte Hubertus-Hirschlegende eigentlich zugeschrieben. Erst ab der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde die Legende zunehmend auf Hubertus von Lüttich übertragen. Hubertus, der kein Jäger war, wurde zu dieser Zeit für seine Bemühungen zur Christianisierung der Ardennen geehrt. Denn in den Ardennen herrschte noch der heidnische Kult um Diana, der antiken Schutzgöttin der Jagd, vor.

Tradition und Brauchtum in der Jagd - bis heute präsent

Wie auch immer es sich früher zugetragen haben mag, die Hubertuslegende gilt heutzutage für alle christlichen Waidmänner als Vorbild für eine waidgerechte Jagdausübung. Oskar von Riesenthal formulierte dies in seinem Lied Waidmannsheil gemäß der waidmännischen Losung: „…den Schöpfer im Geschöpfe ehr(en)..“ Sankt Hubertus als Patron der Jagd und Jäger und damit auch die Waidgerechtigkeit wird heute noch von allen Jägern in Ehren gehalten.

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