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Gemeinsam Jagd erleben

Bereits seit Mai 2015 läuft die Aktion „Gemeinsam Jagd erleben“ initiiert vom Deutschen Jagdverband DJV und den dlv-Jagdmedien. Jäger nehmen Nichtjäger mit ins Revier, um Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Dies kann ein Morgen- oder Abendansitz, das gemeinsame Bauen eines Hochsitz oder von Nistkästen, die Teilnahme als Treiber an einer Drückjagd oder vieles mehr sein. Ziel ist es, die Vielfalt der Jagd durch eigene Erfahrungen und Aufklärung positiv weiterzutragen. Denn nur wer die Jagd tatsächlich mit all ihren Facetten erlebt hat, kann darüber reden und auch urteilen.

Gemeinsam Jagd erleben - Grube als Gastgeber

Grube hat sich an dieser Aktion beteiligt und über Facebook zur Teilnahme aufgerufen. Zu unserer Freude haben wir reichlich Anfragen erhalten. Es kamen sogar Anfragen aus dem Saarland und aus Brandenburg. Mit Hilfe des Jägerinnenforums Saarland und des DJV konnten wir allen Interessenten einen Gemeinsam-Jagd-erleben-Termin in ihren Bundesländern vermitteln. Eine 600 km weite Fahrt wäre dann doch für einen Abendansitz etwas zu weit gewesen.

Für uns begann nun die Planung, es mussten passende Termine gefunden und die Kollegen mit Jagdschein zum Mitmachen überzeugt werden. Die jagenden Kollegen sagten sofort mit Begeisterung zu freuten sich über das große Interesse der Nichtjäger und stellten ihre Reviere gern zur Verfügung. So entstand für unsere 25 Gäste an zwei Oktoberabenden ein #Jaeben-Abendansitz in nahe gelegenen Revieren.

Auf, auf zum fröhlichen Ansitz

Vor den Ansitzen wurden die Teilnehmer gefragt, ob Fotos vom Event gemacht werden könnten und ob im Falle des Falles ein Stück erlegt werden dürfte. Alle waren einverstanden, die Zweierteams wurden ausgewählt und auf ging es in die einzelnen Reviere. Während des Ansitzes wurden viele Fragen beantwortet, die Vielfalt der Jagd nähergebracht sowie das Interesse an Jagd und Natur weiter geweckt und gefördert. 

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Die Vielfalt der Jagd zeigte sich dann auch schon auf dem Ansitz. Einige hatten keinen Anblick, die nächsten hatten Wild vor und zwei von uns konnten einen Rehbock erlegen. Es wurde gemeinsam aufgebrochen und erklärt. Eines hatten wir alle gemeinsam: Wir durften interessante Menschen kennenlernen, einen informativen Abend in freier Natur mit wunderschöner Landschaft und traumhaftem Sonnenuntergang erleben.

Gemütlicher Ausklang eines gemeinsam erlebten Ansitzes

Der gemeinsame Austausch des Erlebten in gemütlicher Runde ist ein schöner Brauch und sorgt für ein gutes Miteinander und Teamgeist. Auch das gehört auf der Jagd mit dazu. Deshalb fand der Abschluss für einen regen Informationsaustausch untereinander auf einer gemütlichen Jagdhütte bei prasselndem Kaminfeuer und heißer Suppe statt. Es wurde gut gegessen, viel erzählt und gelacht.

Feedback zu Gemeinsam Jagd erleben

Einige unserer Gäste haben uns per Mail oder über Facebook ein Feedback gegeben. Dies hat uns so motiviert, dass wir mit Freude nächstes Jahr wieder an der Aktion Gemeinsam Jagd erleben teilnehmen werden.

"Ich war etwas beeindruckt, dass sich so viele Jäger Zeit genommen haben, uns das Jagen näher zu bringen. Das finde ich nicht selbstverständlich. Vielen Dank dafür noch einmal! Mein Jäger Stephan hat viel von sich, seiner Beziehung zur Jagd und wie diese in sein Familien- und Berufsleben integriert wird erzählt. Ich fand es sehr schön, das so direkt einmal zu hören.2e953077-ef2b-462e-ade4-3365b4bf09e7_300x300

"Mein Ansitz" lag direkt an einer Eiche, deren Eicheln Wild angelockt hat. So konnten wir eine Ricke und ihren jungen Bock aus nächster Nähe beobachten. Dass diese nicht geschossen werden konnten, finde ich nicht schlimm. Im Gegenteil: Ich finde es gut, dass es solche strengen Auflagen gibt und das Jagen so streng reguliert ist. Das hätte ich gar nicht so gedacht. Vermutlich das größte Vorurteil bzgl. Jagen.

Was bei mir am meisten hängen geblieben ist, ist die unglaubliche Ruhe in der Natur. Und die verschiedenen Geräusche der Tiere und des Waldes, die man plötzlich hört. Ich glaube, es ist ein sehr gutes Hobby, um wieder ein bisschen zu sich zu kommen und sich in Geduld und "Nichtstun" zu üben. Das hat mir sehr gut gefallen.

Aktuell kann ich mir aus Zeit- und Logistikgründen nicht vorstellen, selbst einen Jagdschein zu machen. Ich hätte aber Interesse, noch einmal bei einer Drückjagd o.ä. dabei zu sein und so mehr übers Jagen zu lernen."

Julia aus Hamburg

"Vielen Dank für das tolle Event in der letzten Woche! Die Leber des Rehs war hervorragend. Danke und herzliche Grüße an alle!"

Melanie aus Munster

"Danke für die tolle Erfahrung! Es hat wirklich viel Spaß gemacht und ich konnte sehr viel Wissen mitnehmen. Ihr seid eine tolle Truppe. Das war eine klasse Aktion!"

Sabrina aus Munster

"Hat super viel Spaß gemacht und ich hab einiges gelernt. Danke an euer Team."6b4fb1c7-28da-4a2d-89ed-8f54977b0f5a_300x300

Guido aus Schneverdingen

"Was hattest Du für Erwartungen an das Event und wurden diese erfüllt?"
"Meine Erwartungen waren einen Einblick zu bekommen, was Jäger außer dem Jagen noch zu tun bekommen. Wie sieht es mit Ethik aus, also wird alles geschossen, gibt es Regeln und haben die jeweiligen Jäger eigene Regeln (Ethik). Kann ich was über den Wald an sich lernen.
Die Jagd war an dem Tag nur ein aufregendes Beiwerk, es wurde auf der Fahrt zum jeweiligen Ansitz sehr viel besprochen und auch auf dem Weg zum Hochsitz lag der Fokus ganz klar auf Informationsaustausch und nicht dem Erlegen von Wild. So zog es sich die ganze Zeit über fort. Sehr viele, sehr offene Gespräche wurden geführt. Meine Begleiterin hat mir auch sehr viel von der Komplexität des Jägerdaseins aufgezeigt."

Dirk L. aus Hamburg

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