Corona-Leitfäden der Landesjagdverbände für Gesellschaftsjagden

Die Corona-Pandemie wird uns noch lange nicht aus ihren Fängen lassen und begleitet uns auch weiterhin bei der Jagdausübung. AHA-Regeln, wie Masketragen, Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln sind nicht zu unterschätzen und ihnen ist Folge zu leisten. Diese Vorsichtsmaßnahmen haben natürlich auch Auswirkungen auf den Ablauf der bevorstehenden Gesellschaftsjagden. Gesellschaftsjagden dürfen unter Beachtung besonderer Maßnahmen durchgeführt werden. Aber andere Länder, andere Sitten. Bei der Organisation der Drück- und Treibjagden ist darauf zu achten, in welchem Bundesland die Jagden durchgeführt werden sollen. In manchem Bundesland muss ein Hygienekonzept vorgelegt und die Jagd als Veranstaltung angemeldet werden. Zumindest aber müssen die Kontaktdaten aller Jagdteilnehmer erfasst und aufbewahrt werden. Bei den Bundesforsten wird zum Teil auf die gemeinsame Begrüßung, das gemeinsame Bergen, Streckelegen und Verblasen der Strecke aus Sicherheitsgründen verzichtet.

Leitfäden der Landesjagdverbände und Landesjägerschaften

Einige Landesjagdverbände haben Länder-Leitfäden erstellt und auf ihrer Homepage veröffentlicht, an denen sich die Jagdleiterinnen und Jagdleiter orientieren können. Diese Leitfäden sind als momentane Richtlinie zu sehen. Die jeweils aktuelle Coronalage sowie die zu diesem Zeitpunkt gültigen Landesverordnungen zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona-Bekämpfungsverordnung – Corona-BekämpfVO) sind immer zu berücksichtigen und anzupassen.

Folgende Landesjagdverbände und Landesjägerschaften haben aus Fürsorge und als Service für ihre Mitglieder Corona-Leitfäden erstellt:

• Die Landesjägerschaft Niedersachsen hat auf ihrer Homepage unter dem Punkt „Aktuelles“ einen Leitfaden für Gesellschaftsjagden unter Corona-Bedingungen veröffentlicht.

• Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein hat in Abstimmung mit dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) die folgenden Empfehlungen ausgearbeitet. Stand vom 01. September 2020. Hinweise und Empfehlungen für die Durchführung von Gesellschaftsjagden unter Corona-Bedingungen.

• Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz hat einen Ablaufplan Gesellschaftsjagd unter Corona-Bedingungen erstellt.

• Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen hat am 11. August 2020 (MULNV, LJV NRW) zur Vorbereitung der herbstlichen Gesellschaftsjagden in Zeiten von Corona mit dem NRW-Umweltministerium gemeinsame Hinweise und Empfehlungen für die Durchführung von Gesellschaftsjagden unter Corona-Bedingungen ausgearbeitet.

Aktuell hat das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen am 21. 10.2020 weitere Hinweise und Empfehlungen für die Durchführung von Gesellschaftsjagden unter Corona-Bedingungen herausgegeben.

• Der Landesjagdverband Baden-Württemberg hat Empfehlungen für Drückjagden unter Corona-Bedingungen erstellt und auf den Erlass des Ministeriums Ländlicher Raum verwiesen. Stand 07. September 2020

• Der Landesjagdverband Mecklenburg-Vorpommern hat Hinweise und Empfehlungen zur Durchführung von Gesellschaftsjagden unter Corona-Bedingungen mit Stand vom 11. September 2020 herausgegeben.

• Der Landesjagdverband Saarland bietet seinen Mitgliedern ein VJS-Hygienekonzept für Drück- und Treibjagden mit Stand vom 30. Juni 2020 als Leitfaden für die Jagdleiter und Jagdleiterinnen an.

Der Landesjagdverband Hessen und der Landesjagdverband Thüringen haben die Leitlinien und Empfehlungen zur Durchführung von Gesellschaftsjagden unter Corona-Bedingungen in ihren Verbandszeitschriften veröffentlicht.

Hessen (veröffentlicht in "HessenJäger", Ausgabe 9/2020)

Thüringen (veröffentlicht in "Thüringer Jäger", Ausgabe 9/2020)

Die Lage der Corona-Pandemie kann sich täglich ändern. Daher sollten Sie sich vor jeder Drückjagd den aktuellen Leitfaden auf der Homepage Ihres Landesjagdverbandes oder Ihrer Landesjägerschaft ansehen. 

Wir wünschen Ihnen allen eine erfolgreiche Jagdsaison und Waidmannsheil

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